Firmengeschichte

Im Jahr 2013 feierte die Maler Plauen GmbH ihr 60-jähriges Bestehen.

  • 1953Die Gründung

    Am 29.04.1953 wurde die PGH des Malerhandwerkes mit 14 Mitgliedern in Plauen gegründet. Die Mitglieder gaben sich den Namen "Vorwärts" und begannen mit einem Eigenkapital von 1030,00 Mark, den Handwerksbetrieb mit Leben zu erfüllen. Der erste Firmensitz befand sich in der Myliusstraße 6. Im Juli 1953 wurden Werkstatt und Büro ins Hinterhaus der Eugen-Fritsch-Straße 7 verlegt. Bereits zu Beginn wurde der Grundstein für die Abteilung "Schrift- und Reklamemalerei" gelegt, in der später bis zu 8 Schriftenmaler tätig waren. 
  • 1958Umzug in die Pfaffenfeldstraße

    Zum 31.12.1958 bestand die Genossenschaft aus 70 Mitgliedern. Die finanzielle Lage hat sich soweit gefestigt, dass das Grundstück Pfaffenfeldstraße 23 einschließlich Neben- und Hintergebäude erworben und der Betriebssitz dorthin verlegt werden konnte. Durch Zukauf des Nebengrundstückes Pfaffenfeldstraße 25 im Jahr 1959 wurde das Betriebsgelände nochmals erweitert.
  • 1960Eine neue Ära der Genossenschaft

    1960 wurde Heinz Schulze zum kaufmännischen Vorsitzenden gewählt. Unter seiner Leitung erlangte die Genossenschaft in den folgenden 10 Jahren einen rasanten Aufschwung und entwickelte sich zur größten Maler PGH im Bezirk Karl-Marx-Stadt. Es entstanden Landstützpunkte in Weischlitz, Fasendorf und Theuma sowie Zweigstätten in Neuensalz und Kleinfriesen. Des Weiteren begann der Aufbau der Abteilung Industrieanstrich, deren Aufgabe darin bestand, die gesamte Stahlproduktion des VEB Stahlbau Plauen zu konservieren. Ebenfalls erweitert wurde die Abteilung Möbelmalerei.
  • 1964Umzug in die Seumestraße

    Der Kundenkreis der PGH vergrößerte sich zunehmend und immer mehr Mitglieder traten der Genossenschaft bei. Seit 1960 suchte die PGH für Ihre Spezialabteilung Möbelmalerei dringend neuen Gewerberaum. Zum einen reichten die vorhandenen Räumlichkeiten nicht aus, zum anderen gab es polizeiliche Auflagen eine Besserung herbeizuführen und geeigneten Lagerraum zu finden. Die beengten Verhältnisse entsprachen keinesfalls den Sicherheitsstandards. In der Zeit von 1964 – 1967 wurde dann etappenweise der Betriebssitz in die Seumestraße 95 verlegt.
  • 1969Erweiterung des Geschäftsfeldes

    Ein Höhepunkt der Entwicklungsphase wurde 1969 erreicht, die Belegschaftsstärke betrug 313 Mitglieder und das handwerkliche Können wurde, durch Aufnahme zweier Absolventen der Fachschule für angewandte Kunst, mit einer neuen Abteilung „Farbgestaltung und Projektierung“ erweitert.
  • 1972Veränderungen und staatliche Maßnahmen

    Mit Beginn der 1970er Jahre kamen Veränderungen und staatliche Maßnahmen auf die DDR-Wirtschaft zu, die die weitere Entwicklung negativ beeinflussten. 1972 wurde ein neues Musterstatut für Produktionsgenossenschaften erlassen, das die Handlungsfähigkeit wesentlich einschränkte. In Folge dessen wurde beschlossen die Abteilung „Industrieanstrich” auszugliedern und dem VEB Stahlbau Plauen in eigener Regie zu übergeben. Damit konnte eine Verstaatlichung der PGH des Malerhandwerks abgewendet werden.
  • 1980Weitere staatliche Einschränkungen

    Ein weiterer und folgenreicher staatlicher Eingriff war die sogenannte Objektbeauflagung. Es wurde eine Liste mit Objekten übergeben, die abgearbeitet werden mussten. Eine ganze Reihe langjähriger Kunden aus der volkseigenen Wirtschaft, bei denen bislang Maler der PGH „Vorwärts” tätig waren, wurde in dieser Objektliste nicht mehr berücksichtigt. In Folge dessen gingen die volkseigenen Betriebe zur Selbsthilfe über und bildeten eigene Handwerksbrigaden. Sie warben die bis dahin in den Betrieben arbeitenden Handwerker ab und übernahmen sie in eigene Regie.
  • 1982Neuer Vorstandsvorsitzender

    Nach 22-jähriger Vorstandstätigkeit schied der langjährige Vorstand Heinz Schulze aus der Genossenschaft aus. Als sein Nachfolger wurde zur Jahreshauptversammlung 1982 der Malermeister Werner Bräutigam gewählt, der diese Funktion bis 1990 ausübte.
  • 1989/90Die Umwandlung der Produktionsgenossenschaft

    Die Wendezeit war eine große Herausforderung für alle Menschen in der DDR. Mit der Rechtsform PGH konnte man in den alten Bundesländern nichts anfangen und so riet man den Vertretern der Genossenschaft zu einer Firmenaufspaltung in eine Besitzgesellschaft, die Maler Plauen Einkaufs- und Verwaltungs eG und die am 01.07.1990 unmittelbar nach der Währungsreform gegründete Maler Plauen GmbH als Betriebsgesellschaft, in deren Vorstand die Mitglieder Walter Mehnert und Peter May berufen wurden. Die Geschäftsleitung der Tochtergesellschaft Maler Plauen GmbH wurde an den aus Hof stammenden Malermeister Roland Brecheis, zusammen mit dem Malermeister Manfred Herzog, vergeben.
  • 1991Eröffnung des Fachmarktes

    Als erster Fachmarkt in Plauen entstand im ehemaligen Lagergebäude der firmeneigene „Profi-Markt”, der zum fünfzigjährigen Jubiläum der Genossenschaft im Jahr 2003 durch eine Musterraumausstellung erweitert wurde und bis heute der Kundschaft Anregung zur Gestaltung gibt und fachgerechte Beratung bietet.
  • 1994Umbau des Ferienhaus Plauen

    Von 1994 – 1995 erfolgte der Umbau und die Neugestaltung des betriebseigenen "Ferienhaus Plauen" an der Ostsee zu einem modernen Ferienobjekt mit zwei großzügig eingerichteten Ferienwohnungen und sechs komfortablen Zweibett-Apartments.

  • 2002Eigenständiger Neubeginn

    Seit dem 01.01.2002 gibt es wieder einen 100%igen Firmenverbund Maler Plauen Einkaufs- und Verwaltungs eG und Maler Plauen GmbH. Die beiden Fremdgesellschafter Roland und Günter Brecheis konnten abgelöst werden. Die Geschäftsführung der Maler Plauen GmbH wurde von 2002 – 2012 von Dipl.- Betriebswirtin Christine Adler ausgeübt, nachdem sie bereits 2001 den in den Ruhestand ausgeschiedenen Vorstand Walther Mehnert abgelöst hatte. 
  • 2009Neuer Geschäftsbereich

    2009 begann der Aufbau der Abteilung Grafikwerkstatt, die gestalterische und kreative Arbeiten in den Bereichen Print- und Webdesign umsetzt. Ein besonderer Höhepunkt ist der jährlich veröffentlichte Kalender mit der Präsentation von Referenzobjekten. Auch die Abteilung Trockenbau, die seit 1990 zum Unternehmen gehört, trägt heute entscheidend zum Erfolg des Betriebes bei. 
  • 2010Neue Geschäftsleitung

    Mit strategischer Weitsicht begann Christine Adler frühzeitig, die Firmennachfolge zu regeln. 2008 absolvierte der Maler- und Lackierermeister Andreas Stephan eine Ausbildung zum Betriebswirt des Handwerks, um sich auf die künftige Geschäftsleitung vorzubereiten. Seit 2010 ist Andreas Stephan Geschäftsführer der Maler Plauen GmbH.
  • 2012/13Umbau Büro- und Verwaltungsgebäude

    Von 2012 – 2013 wurde in den Firmensitz der Maler Plauen GmbH am Standort Seumestraße 95 investiert. Die ehemalige Lehrwerkstatt wurde zu einem modernen Büro- und Verwaltungsgebäude umgebaut.
    Ausgeführte Arbeiten: Entkernung, Vollwärmeschutz, Trockenbau, Malerarbeiten, Bodenbelagsarbeiten, Innenraumgestaltung, Türeneinbau, Photovoltaik-Anlage, Beschriftungsarbeiten
  • 201360. Firmenjubiläum

    60 Jahre Maler Plauen.
    60 Jahre Meisterwerke aus Meisterhand.

    Am 12. und 13. Juli 2013 wurde das 60. Firmenjubiläum mit Kunden, Fachpublikum und allen Interessierten gefeiert. Besonderer Höhepunkt war die Einweihung des modernen Büro- und Verwaltungsgebäudes.
  • 2015Auszeichnung – Walter-Hartwig-Preis

    Die Maler Plauen GmbH, Mitgliedsbetrieb der Handwerkskammer Chemnitz, wurde für ihr besonderes Engagement in der Berufsausbildung mit dem Walter-Hartwig-Preis 2015 ausgezeichnet.

    Die Maler Plauen GmbH eröffnet Berufsstartern beste Karrierechancen. Besuchen Sie auch unseren Stand auf der jährlich im Oktober in der Festhalle Plauen stattfindenden Ausbildungsbörse. Wir bieten die Möglichkeit zum Einstieg in das Berufsleben des Maler- und Lackiererhandwerks.
  • 2017Auszeichnung – Maler des Jahres

    Die Maler Plauen GmbH wurde am 25.11.2016 in München mit dem Preis MALER DES JAHRES 2017 in der Kategorie „Gestaltungskonzept gewerblich / öffentlich” geehrt. Prämiert wurden Konzept, Gestaltungsentwurf und Ausführung für das Treppenhaus einer Schmerztherapie. Die Streifen mit den Farbverläufen an Wänden und Decke gleichen Muskelsträngen und spiegeln so die Funktion des Gebäudes wieder. Ein beindruckendes Lichtkonzept macht das Treppenhaus nachts von Innen und Außen zum absoluten Blickfang.

    Der Branchenpreis MALER DES JAHRES ehrt Betriebe des Maler- und Lackiererhandwerks für herausragende Innovationen, Optimierungen und Entwicklungen in unternehmerischer und gestalterischer Hinsicht.